
.. Herzlich Willkommen auf meiner Homepage! Diese Seite setzt sich aus Gedichten, Bildern und Kurzgeschichten zusammen, die ich in den letzten Jahren und Monaten kreirt habe. Auch in Zukunft werden immer wieder neue Werke erscheinen.
Vielleicht rege ich den einen oder anderen mit den Bildern und Texten zum Nachdenken an. Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen freue ich mich sehr über einen Kommentar und werde darauf eingehen! Natürlich besteht auch die Möglichkeit mich persönlich per Mail zu kontaktieren.
Nun wünsche ich viel Spaß auf meiner Seite …

10.000 Fragen schwirren umher,
kann sie nicht stellen, fühle mich leer,
ein Eindruck, der groß und stark vor mir entsteht,
sitzt du bei mir, ist es Leere, die geht!
Hab immer versucht sie ganz zu fassen,
zu bündeln und aus mir herauszulassen,
doch vergebliches Flehen und eiserne Wut
tat selbst das Verharren im Glück mir nicht gut.
Nun wieder gefunden und langsam erlebt,
spüre ich Frieden und Hoffnung, die bebt
und blicke ich nochmals in mich hinein,
so kann ich sie spüren
LEERE war mein!
Schlagwörter : Hoffnung, Leere

1 Sturm, 10.000 Schritte wanken,
schreiten forsch vorm dunklen Morgentor
und halten nicht an untenstehenden Schranken,
es war der Tag, an dem ich Licht verlor
Ich hielt, konnte die Brücke nicht mehr sehen,
blieb stumm und blind am Toreingang zurück,
sie gingen fort, ich konnte nicht verstehen,
ein träger Teil von mir ging auch nur noch ein Stück.
Doch mit der Zeit war auch die Brücke ganz verschwunden,
stumpf und wortlos, düster nahm ich wahr,
wo war ich denn, ich hab euch nicht gefunden,
dies war die Nacht, in der ich nichts mehr war.
Schlagwörter : Ende, Leere, Verzweiflung

Zwischen den Dämmen – einer Wirklichkeit
kein Schritt geht weiter – kein Schritt zu weit
woher soll ich wissen, was es mir bringt
wenns mich doch täglich in Tiefen versinkt
Was würde kommen, was wäre wenn?
ich kann doch nicht ständig vorm Leben wegrennen!
Bin ganz verzweifelt, bei Tag und bei Nacht,
habe noch nie so besessen gelacht,
bedankende Schauer, sie senken auch mich,
ich will endlich finden, das seiende Ich
Die brechenden Dämme, so eisig verglüht
verschmolzen im Feuer, vom Wasser zersprengt
Die Winde sie fliehen, vor Glück und vor Frist,
ein Schatten, der trostlos und heimtückisch ist …
Schlagwörter : Hoffnung, Zwischenwelt

Gelöste Ketten, verdunkeltes Zimmer
erleuchtet im Rotlicht, Kerzen für immer
kaum erloschen, nie verglüht,
nie vergangen, die Rose blüht,
in sanftem weiß so unscheinbar
ein heller Schein, der auf mir war,
sobald ich dich spürte und an mich drückte,
ehe sich meine Erkenntnis verrückte,
und langsam begriff ich, wie schön es doch war,
es war kein Traum, denn du warst da!
Schlagwörter : Hoffnung, Liebe, Liebeskummer

Stadt – flüstere, bitte sei still,
Stadt – geh weiter, weiter – geh,
statt stehengeblieben, statt ich steh,
nun marschiere, pscht ich seh.
3 Schritte vorwärts, einer zurück,
bleibe ich stehen, vorwärtsgehen,
zurückgefallen, Rauch, Sonne, Smog
eingebrochen, Stadt sei still …

Arbeite, schaffe, dein Leben lang,
sei immer die Beste auf oberstem Rang,
hör nicht aufs Wesen, Gefühl und Verstand,
sei stets vernünftig – Scheiß an die Wand!
Höre und spute dich,
Zeit kostet Geld,
gib stets das Stärkste,
sei immer der Held,
Denke nicht nach über das, was du musst,
schaffe mit Geilheit und spritziger Lust!
Protze und kämpfe, mit Anmut und Macht
erhebe dein Antlitz im eckigem Schacht,
sei nicht ein Gegner, der feste Kern zählt,
Nimm Klinge und Messer, du hasts so gewählt!
Schlagwörter : Kampf, Verzweiflung

Sich störrisch an die Liebste prangen,
kajalgetuscht, knallrote Wangen,
im Rausche alles ja vergessen,
und nur mit jedem anderen messen
Vergleiche hier, Gewinne dort,
mach alles jetz, an diesem Ort,
denk nicht übers Leben nach,
wie es einst die Wälle brach
Wie es einst Gedankenumschlungen
sich kraftvoll presste an deine Lungen,
wie du vergeblich versuchtest zu fliehen
und deiner Liebsten nachzuziehen!
Schlagwörter : Leere, Liebe, Liebeskummer, Verzweiflung, Zwischenwelt

Nun fort und fern und formenlos,
so schwirre ich, wo bin ich bloß?
Wo war ich einst, kann euch nicht sehen,
ich will nie mehr nach hinten sehen!
zeitnot zeit tot, zeit totschlagen, zeit not not, zeit
Es ist ein Wunsch, der in mir bebt,
mich träumen lässt, wies freudig bebt,
denk ich daran und fall in Wogen,
noch nie hab ich mich mehr betrogen!
Schlagwörter : Hoffnung, Zwischenwelt
Ich muss an dich denken -
die ganze Zeit
dein Brief er klang so warm, befreit-
nie hätt ich mich fallen gelassen,
hättest du mich in Ruhe gelassen
doch ehrlicher, wärmer, herzlicher
dein ganzes Ich so wunderbar
so ausgeschweift und doch nur du
ich will zu dir, brauch deine Ruh
Schlagwörter : Glück, Hoffnung, Liebe
ich denke an dich, es tobt in mir
Donner, Blitze, Stich
dann Sonnenschein und Winterduft,
einsam ist die Atemluft
Steine blättern – Kluft
Getöse und Umkehr, neues Schaffen
werd auf andere Wellen gehn,
und diese mal von außen sehn,
um meine gefühle zu verstehn
Ich sehe dich in meinem Kopf
spür dich hier ganz nah bei mir
doch traurig, ja ich denk an dich
ich will doch nur zu dir,
ich kann noch nicht zu dir
STURM
Schlagwörter : Hoffnung, Liebe, Liebeskummer, Verzweiflung

Es ist ein harter schwerer Kampf
Ich kann fast nicht mehr widerstehen
Und wieder durchzieht mich der innere Krampf.
Der lässt mich nicht nach vorne sehn
Ich will nicht mehr der Sucht verfallen
Will endlich wieder Freiheit spüren
Will vielmehr die Fäuste ballen
Sie wird mich niemals mehr verführen
Ich möchte endlich Stärke fühlen
Will so gern die Liebe kennen
Will mich heiter durchs Leben wühlen
Will nie mehr diesen Namen nennen
Schlagwörter : Hoffnung, Kampf, Verzweiflung
Wie ein Pflänzchen, das sich rekelt,
ein Bächlein, das sich rasend füllt,
nicht vor Lebenskraft sich ekelt,
mein Geheimnis ist enthüllt.
Jetzt kann ich wachsen, weitersprießen,
Und beginnen zu genießen,
So werde ich voll Wonne fließen.
Schlagwörter : Glück, Hoffnung
Was spielt ihr mit mir
Ihr stumpf Klötze Holz
Was spielt ihr mit mir
Und dabei so stolz
Ruhig immer auf die Kleinen blicken
Und sich in Lästereien verstricken
Die Pranke stets nach außen strecken
Mit einem weichen Tuch bedecken
Und aus dem Trug die Wunde lecken
Schlagwörter : Verzweiflung